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Veröffentlicht: Samstag, 28. April 2018 09:33
Geschrieben von Christopher Dickhuth

Übung des Löschzuges 10 / Zusammenarbeit mit Drehleiter und Schlauchwagen

 

In den frühen Abendstunden des vergangenen Donnerstags ertönten in einigen Dörfern „Auf dem Berge“ die Sirenen.

Grund für die Alarmierung war glücklicherweise kein Ernstfall sondern eine Einsatzübung unter Alarmbedingungen.

Vordergründig sollte die Zusammenarbeit des Löschzuges 10 und der Besatzungen von Drehleiter und Schlauchwagen sowie die Wasserversorgung über lange Wegstrecke geübt werden.

Auch das neue Alarmierungskonzept der Feuerwehren der Stadt Einbeck wurde überprüft.

Bei dieser angenommenen Lage wird durch die Integrierte Einsatzleitstelle in Northeim der Löschzug 10 mit den Ortsfeuerwehren Naensen, Stroit, Brunsen und Holtershausen per Funkmeldeempfänger und Sirene alarmiert. Bei Löschzugalarmen erfolgt parallel auch eine Alarmierung des Einsatzleitwagens..

Zunächst traf die Ortsfeuerwehr Naensen unter der Leitung von Andreas Sauthof an der Einsatzstelle ein.

Sofort rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger aus, um die vier vermissten Personen aus der Scheune zu retten.

Zeitgleich entschied sich der Einsatzleiter nach einer kurzen Erkundung die Drehleiter, ein weiteres Tanklöschfahrzeug und den Schlauchwagen nachzufordern.

Nachdem die Ortsfeuerwehren Stroit, Brunsen und Holtershausen eintrafen rüsteten sich auch deren Atemschutzgeräteträger aus. Die restlichen Kameraden bereiteten den Löschangriff vor oder begannen mit dem Aufbau der Wasserförderstrecke mit einer Länge von circa 800 Metern von der Zisterne am Feuerwehrhaus Naensen.

Das Einsatzleitfahrzeug sowie die Drehleiter und das Tanklöschfahrzeug aus Einbeck und der Schlauchwagen aus Wenzen setzten sich bei dieser großen Lage ebenfalls in Bewegung.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle begann die Drehleiter sofort mit der Brandbekämpfung „aus der Luft“. Hierbei riegelte sie den noch nicht betroffenen Bereich zum Wohnhaus ab.

Die Einsatzleitung begann ebenfalls mit der Arbeit. Einsatzabschnitte wurden gebildet und so der Einsatzleiter unterstützt.

Die Besatzung des Schlauchwagens begann nach dem Eintreffen die bereits im Aufbau befindliche Wasserförderstrecke in Richtung Einsatzstelle zu unterstützen und die Schläuche zu verlegen.

 

Nachdem alle Personen gerettet und an den Rettungsdienst übergeben waren und „Feuer aus!“ gemeldet wurde begann der Rückbau der Wasserförderstrecke.

 

Während der Einsatzübung war die Straße für den Verkehr komplett gesperrt.

 

Am Feuerwehrhaus Naensen fand dann eine Nachbesprechnung statt.

René Buchhagen und Nikolas Dickhuth, die diese Übung ausgearbeitet haben, dankten Familie Voß für die Bereitstellung des Übungsobjektes.

Stadtbrandmeister Lars Lachstädter und René Buchhagen nahmen aus dieser Einsatzübung viele wichtige Informationen und Anregungen für weitere Übungs- und Ausbildungsdienste mit.

Anschließend wurde die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und ein kleiner Imbiss zu sich genommen.

 

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